Tempo 30 und sicherer Straßenwechsel: Verkehrsberuhigung erfolgreich umgesetzt!

Große Freude im Springbrunnen: Auf Initiative unseres Elternrates haben die Stadt Hainichen und der Landkreis Mittelsachsen den Weg in unseren Kindergarten ein großes Stück sicherer gemacht.

Unser Kindergarten liegt an der Berthelsdorfer Straße, einer gerade morgens und am frühen Nachmittag stark befahrenen Kreisstraße. Zu hohe Geschwindigkeiten, unübersichtliche Kurven und parkende Fahrzeuge sorgten beinm Bringen und Abholen zu Fuß oder mit dem Rad oft für Gefahr. Zudem fehlte auf der Kitaseite ein Gehweg.

Versuche, vor dem Springbrunnen eine Tempo-30-Zone einzurichten, waren in den vergangenen Jahren mehrfach gescheitert. Doch der neue Elternrat versuchte es erneut und wandte sich vergangenen Dezember an die Stadt Hainichen. Es folgte im Februar eine gemeinsame Verkehrsschau mit dem Landkreis Mittelsachsen, der Straßenmeisterei  Hainichen und der Polizei  – diesmal  mit einem sehr erfreulichen Ergebnis:

  • Tempo 30: Der Landkreis ordnete eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h an (Montag bis Freitag, 06:30 bis 16:30 Uhr).
  • Bessere Sicht: Ein neues eingeschränktes Haltverbot Richtung Stadtzentrum hält die Sichtachsen frei.
  • Bauliche Verbesserungen: Im Auftrag der Stadt Hainichen baute die Firma Lenz einen neuen Gehwegabschnitt auf der Kindergarten-Seite und senkte den gegenüberliegenden Bordstein ab. Beide Abschnitte wurden mit Blindenleitstreifen ausgestattet und sind nun komplett behindertengerecht. An den Baukosten der Stadt (rd. 5.250 Euro) beteiligten sich der Springbrunnen e.V. und JMEM-Hainichen e.V. freiwillig mit 1.200 bzw. 350 Euro.

Unter Mitwirkung des städtischen Bauamts und des Bauhofs Hainichen wurden alle Maßnahmen sehr zügig bis Ende Mai in die Tat umgesetzt,

Alles in allem ein starkes, mutmachendes Signal – es zeigt, was geht, wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen.

Mit diesen Fotos haben die Kindergartenkinder die Neuerungen stolz präsentiert und sagen, gemeinsam mit dem Elternrat, allen Beteiligten von Herzen „Danke“.

„Leinen Los!“ Gelungener Papatag im Springbrunnen

Papatag bei uns im Springbrunnen – das heißt: Väter und Kinder verbringen an einem Freitagnachmittag und -abend entspannt Zeit miteinander, werden zu zweit aktiv und lernen sich, andere Väter und nicht zuletzt auch das KiGa-Team besser kennen.

In diesem Jahr hieß es „Leinen los!“. Nach einem gemeinsamen Auftakt bauten die Väter mit ihren Kindern zunächst kleine Boote aus Korken und anderen Materialien. Parallel dazu konnten sie sich als Team an verschiedenen Stationen sportlich austoben. Das weitläufige Gelände auf dem JMEM-Grundstück und herrliches Frühsommerwetter boten dafür einen perfekten Rahmen.

Der Höhepunkt folgte in der freien Natur: Auf der noch recht wasserreichen Striegis bewiesen die selbstgebauten Boote ihre Seetauglichkeit und bescherten großen und kleinen Konstrukteuren jede Menge Spaß – teilweise auch nassen.

Ein gemeinsames Abendessen unter freiem Himmel mit Grill und Lagerfeuer bildete den gemütlichen Abschluss. In lockerer Runde klang dort dann ein schöner, ereignisreicher Nachmittag aus – für manche wohl später als geplant. Denn auch in diesem Jahr zeigte sich wieder: Papatage sind einfach etwas ganz Besonderes.

Ein herzliches Dankeschön dem Team für Vorbereitung und Einsatz, allen großen und kleinen Besuchern und schließlich unserem guten Gott für seinen Segen.

Ostern 2026 im Springbrunnen: ErLebnisreich!

In der Woche vor dem diesjährigen Osterfest verwandelte sich unser Kindercafé Tag für Tag mehr in einen „Ostergarten“. An verschiedenen, kreativ gestalteten Stationen wurden wichtige Ereignisse des Ostergeschens mit Egli-Figuren anschaulich gemacht und mit den Kindern besprochen; ebenso in den Gruppen.

Passend dazu hatte das Springbrunnen-Team verschiedene Aktionen und Impulse zum Mitmachen und Miteinander-Erleben vorbereitet. Es ging um das Teilen, Helfen und Ermutigen, den Umgang mit Angst und das Vertrauen. Das Osterwunder selber, aber auch wichtige darin enthaltene Botschaften und Werte und Botschaften wurden intensiv erfahrbar.

Nach den Feiertagen trafen sich alle zum gemeinsamen Morgenkreis im großen Saal von Haus Neuland. Ein Anspiel des Teams machte die Auferstehung Jesu noch einmal lebendig: Donnerstag vor Ostern war dort im Saal noch eine von Soldaten streng bewachte, verschlossene Grabhöhle zu sehen gewesen (siehe Foto). Jetzt stand sie offen – das Grab war leer.

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“ – so klang der alte Osterkanon immer wieder, bis es dann zum gemeinsamen Ostereiersuchen nach draußen ging.

Aus dem Ei ins Leben

Parallel dazu erlebten die Kinder in diesem Jahr wieder an Gottes Schöpfung, wie neues Leben entstehen kann. Etwa zwei Wochen vor Ostern hatte Kai Barthel, leidenschaftlicher Geflügelzüchter und enger Freund unseres Kindergartens, hierfür einen Brutautomaten mit Hühnereiern in den Springbrunnen gebracht. Die Kinder hatten vom ihm viel Wissenswertes über Zeugung und Entwicklung der Küken erfahren und die Eier täglich gespannt durch ein Sichtfenster beobachtet.

Lange war nichts geschehen. Umso größer war dann nach den Feiertagen die Überraschung und Freude, als aus zahlreichen Eiern tatsächlich Küken schlüpften: unterschiedlich groß und mit verschiedenen Färbungen. Ein wunderschöner Anblick für Jung und Alt – wenn auch nur für wenige Tage. Denn natürlich kann selbst der schönste Kindergarten nicht mit dem heimischen Bauernhof konkurrieren, wo die flauschigen Federbälle inzwischen bei ihresgleichen aufwachsen und gedeihen.

Ostern 2026 – eine intensive, schöne Zeit. Schade, dass etliche Kinder wegen Krankheiten nicht dabei sein konnten. Alle anderen aber werden diese Tage in guter Einnerung behalten. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten!

„Es ist noch Platz in der Arche“: Tolles Verkleidungsfest

Unser Verkleidungsfest stand in diesem Jahr unter dem Motto Arche Noah. Kinder und Erwachsene waren eingeladen, als Tiere oder Menschen aus der Zeit Noahs in die spannende Geschichte einzutauchen, von der die Bibel ganz am Anfang berichtet.

Los ging es gemeinsam im großen Morgenkreis. In einer lebendigen Mitmachgeschichte wurden der Bau der Arche und die anschließenden Ereignisse anschaulich. Ganz ohne vorherige Absprache waren die meisten Tierkostüme paarweise vertreten – und von Tigern und Marienkäfern waren am Ende sogar mehr als zwei an Bord. Das Lied „Es ist noch Platz in der Arche“ wurde schnell zum Ohrwurm des Tages und am Ende erinnerte das Zeichen des Regenbogens an Gottes Treue.

Anschließend ging es an sechs thematisch passenden Stationen weiter. In einem Bewegungsparcours mussten Futtersäcke in die Arche gebracht werden, aus einer Nestschaukel wurde geangelt, vor dem großen Spiegel mit Tüchern getanzt, an anderer Stelle gehämmert … und natürlich durfte auch eine „Futterstelle“ in unserem Kindercafé nicht fehlen.

Die Zeit verging wie im Flug und wieder einmal zeigte sich, welche Zutaten zu einem gelungenen Fest beitragen:

  • ein motiviertes Team mit vielen kreativen Ideen und coolen Kostümen (allen voran sicherlich KiGa-Leiter Simon Maak als Pinguin),
  • unser helles, freundliches Gebäude mit dem großen Mehrzwecksaal und attraktivem Sport- und Spielmaterial,
  • engagierte Eltern, die das Fest mit zahlreichen fantasievollen Buffetbeiträgen enorm bereicherten
  • sowie begeisterungsfähige Kinder, die sich voll auf die Geschichte einließen.

 

Und schließlich hat uns auch die zeitlose Botschaft der Arche Noah wieder neu berührt: Trotz seiner berechtigten Enttäuschung über den Zustand der Menschheit gibt Gott die Erde nicht auf. Stattdessen ermöglicht er Rettung und Neuanfang – für Menschen und Tiere. Eine starke Geschichte und ein Angebot, das immer noch gilt: „Es ist noch Platz in der Arche …

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

Winterfreude im Springbrunnen

Endlich mal wieder ein richtiger Winter – mit viel Schnee und immer wieder Sonne. Klar, dass wir das nutzen, um viel draußen zu sein.  Schon seit Wochen ist unser weitläufiges Außengelände ein Rodelparadies. Sprungschanzen und Schneemänner wurden gebaut.  Popo-Rutscher und Schlitten sind im Dauereinsatz und auch auf dem Bauch geht es gut bergab. Besonders beliebt: „Rodelraupen“, zu denen sich zwei und mehr Kinder zusammenfinden, um gemeinsam ins Abenteuer zu stürzen.

Auch außerhalb der Betreuungszeiten und am Wochenende ist das Gelände ein beliebter Wintertreffpunkt für Kinder und Familien. Mal sehen, wie lange sich der Schnee noch hält. Aber schon jetzt sind wir super dankbar für die schönen Tage.

An die Suppen, fertig, los: Erntedank 2025

Erneut war das Erntedankfest wieder ein besonderes Ereignis in unserem an Höhepunkten ja nicht armen Kindergartenjahr.

Zunächst haben wir uns in den Gruppen ausgiebig über die vielen Erntegaben gefreut, die die Kinder mitgebracht hatten. Danke Gott – wie gut geht es uns doch in unserem Land!

Danach stand für alle Küchenarbeit auf dem Plan. Mit viel Eifer und Begeisterung wurden verschiedene Sorten von Kartoffeln und Zwiebeln, Tomaten, Rote Beete, Zucchini, Kürbisse und mehr zerschnippelt. All das wanderte in vier große Suppentöpfe – auf Wunsch der Kinder nach Farben sortiert und anschließend fachkundig gewürzt.

Zum Wochenende am Freitag war dann nach einer ausgedehnten Gartenzeit „Suppentag am Lagerfeuer“.  Auch Eltern, die ihre Kinder abholten, wurden spontan eingeladen, ließen es sich schmecken und genossen die Gemeinschaft. Einigen war Verwunderung anzusehen, dass ihre Kinder nicht nur selbst gebackenes Brot und Würstchen, sondern mit großem Appetit auch die verschiedenen Gemüsesuppen verzehrten, zum Teil mehrere Schüsseln voll. Eindeutige Favoritin an diesem Tag: Die rote Variante mit roten Zwiebeln und Kartoffeln, Tomaten und roter Beete. Aber auch die anderen Suppen fanden ihre Fans. „Selbst gemacht schmeckt es einfach besser“, so das einhellige Fazit aller Beteiligten.

Erntedank 2025: Ein toller Tag, für den wir sehr dankbar sind – auch dem Team des Springbrunnens für seinen großen Einsatz.

(M)ein Jahr als BFD-lerin im Springbrunnen

Leonie Buttke (2. von links, oben auf dem Bild)  ist seit August 2024 unsere BFD-lerin.  Nach jetzt gut einem Jahr im Springbrunnen hat sie sich netterweise bereit erklärt, uns ein paar persönliche Fragen zu beantworten. Danke dafür, Leonie!

Leonie, wenn du deine bisherige Zeit im Springbrunnen in ein paar wenigen, prägnanten Begriffen beschreiben solltest, – welche wären das?

Viel Zeit mit Kindern: Basteln, Spielen, Ausflüge …; Kreativität und Küchenarbeit; unterwegs in Deutschland zu den BFD-Seminaren.

Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders?

Ich habe viele wirklich schöne und wichtige Erfahrungen und Erinnerungen sammeln können. Am liebsten war ich mit den Kindern draußen unterwegs, z. B. im Park oder im Wald. Dort haben wir auch mal Geburtstag gefeiert. Wenn einen die Kinder morgens fröhlich begrüßen und umarmen, finde ich das schön. Dankbar bin ich auch für die guten Arbeitsbedingungen und die freundlichen, aufmerksamen Kollegen. Sie achten immer darauf, dass ich nicht überfordert bin und fragen nach, wie es mir geht. Man hat nie das Gefühl, dass die eigene Arbeit nicht geschätzt wird.

Was hat dich besonders herausgefordert?

Im Laufe eines Tages kann man schon mal müde werden. Dann ist es nicht mehr so leicht, sich auf die Kinder einzustellen wie frühmorgens. Und allein zu den Seminaren fahren zu müssen, ist schon eine große Herausforderung für mich.

Welchen Nutzen hat dir dein BFD bislang gebracht? Oder, anders formuliert: Wie oder wo siehst du dich jetzt, nach dem BFD, verändert (natürlich positiv 😊)?

So ein BFD gibt einen viel intensiveren Einblick in den Kindergartenalltag als ein normales Praktikum. So wurde mir klar, ob ich Erzieherin werden möchte oder nicht.

Dann sind mir im Arbeitsalltag meine Stärken und auch Schwächen bewusster geworden. Ich weiß jetzt besser, was ich brauche, um gut arbeiten und glücklich sein zu können.  Und schließlich bin ich in der Zeit hier um einiges selbstständiger und selbstbewusster geworden.

Zuletzt: Hast du einen Rat für Leute, die sich für ein BFD im Springbrunnen interessieren und dann Anfang nächsten Jahres deine Nachfolge antreten möchten?

Ich kann solch ein BFD nur weiterempfehlen und bin froh, es gemacht zu haben. Allein schon wegen der schönen Zeit und der schönen Erinnerungen.

Wenn dich etwas bedrückt oder du dich mit etwas nicht wohlfühlst, solltest du das beim BFD immer gleich ansprechen. Hab keine Angst, nachzufragen. Sei mutig, versuche selbstständig zu sein und hab auch keine Angst vor Fehlern. Die gehören einfach dazu. Wichtig ist nur, dass man aus ihnen lernt und es das nächste Mal besser macht.

 

Wichtiger Hinweis: Leonie wird noch bis Ende des Jahres bei uns arbeiten.  Im nächsten Jahr wird ihre Stelle wieder neu vergeben;  idealerweise ab Januar, spätestens März 2026 – und dann für ein- bis anderthalb Jahre. Interesse?  Interesse? Meldet Euch bei uns – wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen. Hier gibt es nähere Informationen.

Familie stärken! Gelungenes Eltern-Kind-Fest

Was trägt und hält uns als Familie zusammen? Um diese spannende Frage ging es bei unserem diesjährigen Eltern-Kind-Fest.

Zunächst stellte Klaus Schnake vom Hainichener Verein „Familien-Mutmach-Tag e.V.“ (rechts auf dem Bild, mit Hut) auf sehr anschauliche Weise verschiedene Bausteine vor, die für ein stabiles „Familienhaus“ erforderlich sind. Dabei wurde er vom Team des Kindergartens und etlichen Kindern tatkräftig unterstützt.

Danach durften die zahlreich erschienenen Familien diese Impulse direkt in die Praxis umsetzen. Rund um unser Gebäude galt es, an attraktiv gestalteten Stationen gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen. Dabei kamen Jung und Alt z. B. beim Schubkarrenrennen heftig in Bewegung. Bei kniffligen Bau- und Balancierübungen waren dagegen ganz andere Aspekte eines guten Familien-Teamworks gefragt.

Allen Beteiligten machten diese Angebote sichtlich Spaß. Entgegen anderslautender Prognosen im Vorfeld spielte auch das Wetter mit. So ging ein gelungenes Fest beim abschließenden Picknick am Lagerfeuer für viel erst spät zu Ende.

Ein herzliches „Dankeschön“ allen Beteiligten!

Von Mittelsachsen nach Rügen: Lebwohl Anne!

Zum Jahreswechsel haben wir uns – mit reichlich Wehmut, aber auch mit vielen guten Worten und Segenswünschen – von Annegret (Anne) Richter verabschiedet. Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie ihren Lebensmittelpunkt auf die Insel Rügen verlegt. Gut zwei Jahre war Anne mit ganzem Herzen und großem Engagement Erzieherin in der Sonnenstrahlengruppe. Kinder und Eltern haben sie ins Herz geschlossen. Dementsprechend herzlich fiel auch ihre Verabschiedung in der diesjährigen Adventszeit aus. An ihrem vorletzten Arbeitstag hatten wir noch die Gelegenheit, Anne ein paar Frage zu stellen.

 

Wie würdest Du, in wenigen Worten, den Springbrunnen beschreiben?

„Spontan gesagt vielleicht: Leben, Lachen, Liebe, Geborgenheit, Wertschätzung“

Welche Erlebnisse der letzten zwei Jahren sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?

„Zum einen die drei Krippenspiele, die ich erleben und mitgestalten durfte. Ich fand es toll, wie sich alle eingebracht haben und wie die Botschaft von Weihnachten rübergekommen ist. Zum anderen der Mamatag in diesem Jahr mit dem Picknickausflug an den Pahlbach. Wie die Kinder und auch wir Erzieherinnen den Müttern Wertschätzung vermitteln konnten, das hat mich sehr berührt. Auch die guten Gespräche unterwegs, zu denen man ja sonst zwischen Tür und Angel gar nicht kommt.“

Eine besondere Herausforderung für Dich war …

… (lacht): „Das Basteln der Geburtstagskronen. Ich konnte erst gar nicht glauben, dass wirklich jedes Kind zu seinem Geburtstag jeweils eine ganz persönliche, nach eigenen Wünschen gestaltete Krone bekam. So toll ich das auch fand; – basteltechnisch bin ich da an meine Grenzen gestoßen. Da habe ich sehr davon profitiert, dass mich hilfsbereite und kreative Kolleginnen unterstützt haben.“

Wie hast Du Gott erlebt im Springbrunnen?

„Mein Glaube an Gott ist in den zwei Jahren im Springbrunnen gewachsen, lebendiger geworden. Die Lieder und Gebete der Kinder haben sicherlich dazu beigetragen. Und dann habe ich in schwierigen Situationen, z. B. als das Personal mal besonders knapp war durch Krankheit, Gottes Hilfe und Führung in besonderer Weise erlebt.“

Was willst Du aus dem Springbrunnen mitnehmen in die Zukunft – und was wünschst Du uns zum Abschied?

„Das Wichtigste ist sicher, dass sich mein Blick auf die Kinder verändert hat. Ich nehme den wertschätzenden Umgang, den Respekt und die Achtung vor den Kindern mit, den ich hier in besonderer Weise kennengelernt habe. Nach den zwei Jahren im Springbrunnen ist mir absolut klar, dass jedes einzelne Kind ganz und gar einzigartig ist, geliebt von Gott, egal wie herausfordernd es sich auch verhalten mag. Und das beeinflusst natürlich die Art und Weise, wie ich mit Kindern umgehe.

Einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin, die die gleichen Werte lebt – das ist mein größter Wunsch für Euch, wenn ich jetzt gehe.“

„Weihnachten … ist Party für Jesus!“

Auch in diesem Jahr war die Weihnachtsfeier mit den Familien unserer Kinder wieder ein besonderer Höhepunkt im Kindergartenjahr. Mit viel Herzblut hatte das Springbrunnenteam mit den diesjährigen Vorschulkindern ein Musical rund um die Geburt Jesu einstudiert. Vor der farbenfrohen, eindrucksvollen Kulisse der Stadt Bethlehem gab es fetzige und ruhige, besinnliche Lieder, auch zum Mitsingen. Hinzu kamen kurze Texte und Spielszenen, in die an einer Stelle auch die jüngeren Kinder einbezogen wurden.

„Wir feiern heute eine superstarke-megastarke Party – Gott lädt alle ein zu seinem Fest“ klang es am Ende dieses ganz besonderen Krippenspiels lautstark; dazu wurde getanzt und geklatscht.

Nach ausgiebigem Applaus ging die Feier dann in den drei Kindergartengruppen weiter. Bei Snacks, Getränken und guten Gesprächen saßen manche noch recht lange zusammen.

Schön war’s – ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Und, natürlich: Frohe und gesegnete Weihnachten!